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St. Patrick's Festival 
von Marion

Jedes Jahr am 17. März feiert Irland seinen Nationalfeiertag - den St. Patrick's Day. Da dieser dieses Jahr auf einen Samstag fiel, wurde stattdessen der darauffolgende Montag zu einem arbeitsfreien Feiertag erklärt. Das scheint hier die übliche Verfahrensweise bei Feiertagen zu sein - praktisch, nicht wahr ;-)?

Rund um den St. Patrick's Day wird in Dublin (laut meinen Arbeitskollegen erst seit einigen Jahren) ein richtiges Festival veranstaltet. Vom 15. bis 19. März waren eine Reihe großartiger Events in der Innenstadt geplant mit der Festparade am St. Patrick's Day und einem riesigen Feuerwerk am Sonntag als Höhepunkte. Da kann ich wohl davon ausgehen, dass an meinem Geburtstag in Dublin immer was los sein wird - schön :-).

Wo man hinsieht, ist an diesem Wochenende eine Farbe in Dublin vorherrschend: grün. Jeder zweite trägt einen grünen Hut oder eine Mütze, die Kinder haben grüne Haarschleifen und Rosetten an der Kleidung, die Straßen und Schaufenster sind grün dekoriert, und und und. Probleme mit dem Patriotismus haben die Iren jedenfalls nicht ;-).

Am Samstag waren wir zur großen Festparade in der Innenstadt und haben uns gemeinsam mit Tausenden anderen Menschen auf der O'Connell Street gedrängelt, um möglichst gut sehen zu können. Angeblich regnet es jedes Jahr während der Parade, aber wir hatten diesmal relativ viel Glück: Es war fast die ganze Zeit trocken, nur gegen Ende hat es mal ein wenig gespritzt. Die Parade war farbenfroh und interessant gestaltet, allerdings war es kein überwältigendes Erlebnis. Wir hörten auch ein paar Kommentare, dass es in den letzten Jahren besser gewesen sei.

Am Sonntag waren wir beim sogenannten "Tastefest" - eine Art Messe, wo Restaurants und Lebensmittelstände aus aller Welt vertreten waren und man nach Herzenslust kosten durfte (von Antipasti über richtige Gerichte diverser Restaurants über Getränke bis hin zu Süßkram und Desserts). Lecker :-) . An den Händlerständen konnte man alles in kleinen Mengen umsonst kosten, die Stände der Restaurants boten Kostproben richtiger Gerichte für eine bestimmte Menge "Tokens" an, die man kaufen musste (10 Tokens kosteten 6 EUR). Nachdem wir satt waren, sind wir Richtung Innenstadt gelaufen, waren mal kurz auf dem (sehr kleinen) Rummel und wollten dann ins "Luminarium", für das wir am Vortag Tickets gekauft hatten. Das ist eine Art aufblasbarer Irrgarten mit interessanten Licht- und Farbeffekten - kann man schlecht beschreiben. Danach wollten wir noch ne Kleinigkeit essen gehen und uns dann das Feuerwerk anschauen. Als wir aber beim Luminarium ankamen, lagen dort nur noch die traurigen Reste der Aufblas-Welt - wegen des Sturms musste die Luft abgelassen werden und das Ganze wurde abgesagt. Dort erfuhren wir auch, dass wegen des schlechten Wetters leider auch das so aufwändig vorbereitete Feuerwerk abgesagt werden musste - das war wirklich sehr, sehr schade! Wir sind dann zurück nach Hause und unterwegs sogar noch in einen Schneesturm (ja, wirklich!) geraten, der allerdings schnell wieder vorbei war.

Am Montag haben wir uns noch einen "Ruhetag" gegönnt, bevor es am Dienstag mit der Arbeit weiterging.

grüne Hüte und Mützen prägen das Stadtbild am St. Patrick's Day St. Patrick's Parade St. Patrick's Parade: St. Patrick telefoniert - mit wem wohl? St. Patrick's Parade St. Patrick's Parade St. Patrick's Parade St. Patrick's Parade Schnee im Finanzzentrum, rechts die traurigen Überreste des Luminarium

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60. Geburtstag in Dollerup 
von Marion

Am Montag nach den Chemnitzer Linux-Tagen sind wir weiter nach Magdeburg gefahren, wo Karstens Bruder Lars am Dienstag seine Diplomverteidigung hatte. Jetzt haben wir noch einen diplomierten (Wirtschafts-)Informatiker in der Familie :-)

Am Dienstag nachmittag ging es dann schon weiter nach Dollerup zu Karstens Eltern, wo wir noch ein paar schöne, ruhige und stressfreie Tage verbringen konnten. Am Samstag wurde dann der 60. Geburtstag von Karstens Vater groß gefeiert - das halbe Dorf (naja, nicht ganz ...) war anwesend und wir hatten einen sehr schönen Tag.

Heute sind wir nun wieder von Hamburg nach Irland zurückgeflogen und morgen geht für uns der Alltag und die Arbeit in Dublin weiter.

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Chemnitzer Linux-Tage 2007 
von Marion

Nach unserem Besuch in Norddeutschland im Januar sind wir am Donnerstag (1. März) schon wieder nach Deutschland geflogen. In Karstens Familie häufen sich dieses Jahr die runden Geburtstage ;-)

Unser Deutschland-Besuch hatte jedoch noch einen anderen Anlass: die Chemnitzer Linux-Tage 2007. Diese Veranstaltung haben Karsten und ich ja seit ihrer ersten Auflage 1999 mit organisiert und wir hängen doch etwas daran ;-). Dieses Jahr hat Karsten dort einen Vortrag über seinen Aufgabenbereich bei Google gehalten und ich habe wie immer in der Organisation und an der Information "mitgemischt".

Unsere wenigen Tage in Chemnitz waren daher sehr gut durchgeplant und wir sind sehr froh, dass wir trotz des engen Zeitrahmens viele Freunde zumindest mal kurz sehen konnten und auch unsere Familie etwas von uns hatte. Am Freitag wurde bei den Linux-Tagen aufgebaut, am Samstag und Sonntag hatten wir wie jedes Jahr viel Stress. Aber es war auch wie jedes Jahr sehr, sehr schön, wir haben viele Freunde und alte Bekannte wiedergesehen und die Linux-Tage konnten dieses Jahr sogar wieder einmal eine Steigerung der Besucherzahlen verbuchen: Nach den konstanten 2500 Besuchern der letzten Jahre waren es diesmal 2700.

Nach einem ziemlich ausgefüllten Wochenende fuhren wir am Montag weiter nach Magdeburg, wo Karstens Bruder am Dienstag seine Diplomarbeit verteidigen sollte.

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Chess! 
von Marion

An Karstens Geburtstag haben wir es endlich geschafft, ein weiteres Hochzeitsgeschenk einzulösen: Wir waren zum ersten Mal in Dublin im Theater.

In der National Concert Hall, in der schon das Weihnachtskonzert meines Chores stattgefunden hatte, stand das Musical "Chess" auf dem Programm. Dieses Stück hat wirklich tolle Musik (geschrieben von den beiden Männern von Abba) und eine recht komplexe Handlung zum Thema Schach und Schachweltmeisterschaften.

Vor dem Theater waren wir noch lecker essen in einem sehr guten Restaurant (Bocca) in der Nähe der Grafton Street, anschließend brachen wir Richtung National Concert Hall auf. Das Theater war sehr gut gefüllt und es ging auch pünktlich los ;-). Darsteller waren die "Glasnevin Musical Society" als Ensemble und einige laut Programmheft sehr populäre Solisten. Die gesanglichen Leistungen der Solisten waren (bis auf kleinere Abstriche) auch ausgezeichnet. Die "Musical Society" scheint eine nicht-professionelle Einrichtung zu sein, bei der man sich auch bewerben kann. Mal sehen, vielleicht ist das ja was für mich.
Was uns nicht so gefallen hat, war die Inszenierung insgesamt. Gut, es gibt in der National Concert Hall wenig an Bühnentechnik, aber einiges hätte man doch ein wenig moderner und weniger bieder präsentieren können. Zur "Illustration" wurden 1 Beamer und 2 Diaprojektoren verwendet, wobei manchmal die Dias zu spät gewechselt wurden - nun ja.
Insgesamt war es jedoch ein sehr schöner Abend und wir haben ein weiteres tolles Musical live auf der Bühne erlebt.

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Valentinstag 
von Marion

Der "Konsumterror" vor dem Valentinstag hat sich ja in den letzten Jahren auch in Deutschland immer mehr verbreitet, aber hier ist alles noch ein bisschen heftiger. In den Wochen vor dem 14.2. war hier beinahe jedes Geschäft teilweise rosa und pinkfarben dekoriert und die verschiedensten möglichen und unmöglichen Dinge wurden als "ideales Valentinstagsgeschenk" angepriesen. In den Buch- und Schreibwarenläden hatte man die Auswahl aus hunderten pinkfarbenen und roten Valentinstagskarten, eine kitschiger als die andere ;-).

Der Grund, warum ich aber überhaupt einen Blogeintrag zum Valentinstag schreibe, liegt darin, dass sich die Gebeine und Reliquien des Heiligen Valentin tatsächlich hier in Dublin befinden. Sie wurden im 19. Jahrhundert von Papst Gregor XVI der Dubliner Whitefriar Street Carmelite Church gestiftet. Am Valentinstag werden die Gebeine immer besonders präsentiert und es gibt einen speziellen Gottesdienst für junge Leute und Verliebte.

Und falls es nun noch jemanden interessiert, was wir an dem Tag gemacht haben: Wir haben es uns bei einem leckeren Vier-Gänge-Valentins-Menü in einem der zahlreichen Restaurants in Temple Bar gut gehen lassen :-).

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