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Monteverdi in der Pro-Cathedral 
von Marion

Nach dreieinhalb Monaten Probenzeit war heute unser großes Chorkonzert mit Monteverdis "Vespern von 1610" in der St. Mary's Pro-Cathedral im Stadtzentrum. Die katholische Kathedrale befindet sich versteckt in einer Seitenstraße von Dublins Prachtstraße O'Connell Street (einen exponierteren Bauplatz haben die Katholiken damals nicht bekommen) und ist recht groß (für 800 Personen) und modern.

Unser Chor wurde verstärkt durch ein ausgezeichnetes professionelles Orchester, 6 Solisten und einen kleinen Knabenchor. Trotz der recht hohen Eintrittspreise für ein Kirchenkonzert (25 EUR pro Karte) war die Kirche sehr gut gefüllt, wir schätzen, dass etwa 600-700 Leute da waren. Das Programm begann mit einem sehr schönen Violinkonzert ("in E") von Bach, gefolgt von der "Rhapsodie Gregorienne" von Langlais - einem sehr gewöhnnungsbedürftigen, modernen Orgelwerk. Karsten und ich empfanden es als eher unpassend, aber es scheint auch einigen Leuten gefallen zu haben ;-).

Nach einer Pause, die sich etwas in die Länge zog, weil eine dringend benötigte Trompete in einem Raum eingeschlossen war und niemand den Schlüssel dazu fand, kam dann "unser" Monteverdi. Das Stück ist für einen Laienchor ausgesprochen anspruchsvoll, es ist doppelchörig und bis zu 10-stimmig. Dreieinhalb Monate Probenzeit sind dafür eigentlich viel zu knapp, aber wir haben es doch recht gut hinbekommen und es war ein tolles Erlebnis, solch frühe Chormusik in einer großen Kathedrale zu singen. Perfekt (in unseren Ohren) war es allerdings nicht ganz, um die verbliebenen Unsicherheiten auszumerzen, hätten wir wohl noch drei weitere Monate proben müssen. Dem Publikum hat es allerdings sehr gut gefallen, wir bekamen am Ende Standing Ovations :-).

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Old Jameson Distillery 
von Marion

Wir hatten wieder mal Besuch: Unsere Freunde Gudrun und Peter sind für ein verlängertes Wochenende in Dublin gewesen und haben ein recht straffes Besichtigungsprogramm durchgezogen ;-).

Am Sonntag waren wir zusammen in der Old Jameson Distillery - die hatten wir uns genau wie die Guinness-Brauerei noch aufgehoben, um da mal zusammen mit Besuchern hinzugehen. Die alte Whiskey-Destillerie liegt im Westteil der Stadt, dort wird allerdings heutzutage kein Whiskey mehr destilliert. Der Jameson-Whiskey kommt jetzt aus einer riesigen Anlage in der Nähe von Cork im Süden Irlands. Die ehemalige Fabrik-Anlage in Dublin (Old Jameson Distillery) ist zu einer Wohnanlage und einem Besucherzentrum umgebaut worden. Der große Schornstein wurde zu einem Aussichtsturm umfunktioniert.

Das Besucherzentrum ist gut besucht und die Führungen bis ins letzte durchorganisiert. Zunächst wird den Besuchern in einem kleinen Kino ein ziemlich pathetischer Film über den irischen Whiskey gezeigt - das Besondere daran soll sein, dass er insgesamt drei Mal destilliert wird. Anschließend gibt es einen geführten Rundgang durch den Prozess der Whiskey-Herstellung: Vom Kornspeicher über das Mälzen der Gerste zum Malen, Maischen und zur Fermentierung, danach weiter zum Brennvorgang, zur Reifung und zum Abfüllen. Alles wird recht anschaulich an zum Teil Original-Schaustücken, zum Teil Nachbauten (im kleineren Maßstab) gezeigt. Allerdings wären die tatsächlichen Anlagen sicher beeindruckender gewesen, man hatte schon den Eindruck, dass alles recht klein war. Am Ende der Führung bekommt jeder Teilnehmer über 18 ein Glas Whiskey oder ein Whiskey-Mischgetränk nach Wunsch. Drei Auserwählte dürfen an einer etwas albernen Whiskey-Verkostung teilnehmen: Aus fünf verschiedenen Whiskey-Sorten (drei irische, ein schottischer und ein amerikanischer) sollen sie ihre Lieblingssorte bestimmen. Nun ja ...

Insgesamt (vor allem angesichts des hohen Eintrittspreises) ist ein Besuch der Destillerie in Cork, die noch in Betrieb ist, vermutlich interessanter.

Unsere Theorie mit dem Wetter (wenn wir Besuch haben, ist das Wetter schön) scheint sich übrigens zu bestätigen: Für das gesamte Wochenende von Gudruns und Peters Besuch war regnerisches Wetter vorhergesagt, aber es hat nur am Sonntag nachmittag mal ein paar Minuten kurz genieselt und sonst nur nachts geregnet - da kann man wirklich nicht meckern :-).

nachgebaute Destillieranlage Herstellung der Whiskey-Fässer Whiskey-Verkostung

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Straßenverkehr in Dublin 
von Marion

Da es an diesem Wochenende immer noch herrlich sonnig und einigermaßen warm war, haben wir endlich mal wieder unsere Fahrräder herausgeholt, die seit unserem Umzug nach Dublin Winterschlaf gehalten haben. Der erste Ausflug führte uns auf einem schönen Fahrradweg an der Küste entlang nach Norden Richtung Howth und durch den St. Anne's Park zurück. Dieser Radweg ist wirklich schön, aber viele von dieser Sorte gibt es leider nicht. Und im Straßenverkehr ist es in Dublin für Radfahrer doch eher ungemütlich. Nicht umsonst tragen die meisten Radler gelbe Warnwesten, Rücksicht genommen wird hier kaum.

Das ist auch eine gute Gelegenheit, mal ein paar Worte zum Straßenverkehr hier in Dublin zu verlieren. Den Nahverkehr hatte ich ja vor einiger Zeit schon mal näher beleuchtet.

Dass in Irland Linksverkehr herrscht, dürfte ja weitgehend bekannt sein. Alle schlechten Angewohnheiten hat man halt von den Engländern übernommen ;-). Die Fußgängerampeln - die übrigens ein sehr lustiges, nicht beschreibbares Geräusch machen, wenn sie auf Grün springen - haben hier auch drei Farben wie die Ampeln für den normalen Verkehr: rot bedeutet "stehenbleiben", gelb "nicht mehr loslaufen" (aber die Autos haben noch rot) und grün das übliche halt. Eines haben die drei Farben aber gemeinsam: Sie werden von den Dublinern komplett ignoriert. Nur Touristen bleiben bei Rot stehen, alle anderen laufen einfach drauf los, wenn die Autos nicht gerade vorbeizischen. Sobald langsam gefahren wird oder das nächste Auto ein paar Meter weit weg ist, sehen es die Fußgänger hier als ihr Recht an, einfach loszulaufen. Die Autofahrer finden das nicht so toll und hupen dann gerne mal drauf los - meist gewinnen aber doch die Fußgänger, da sie im Stadtzentrum immer in Rudeln auftreten und dadurch stärker als die Autos sind.

Ja, die Menschenmassen. Man hat echt das Gefühl, es wird von Tag zu Tag voller in der Stadt. Im Zentrum muss man sich eigentlich zu jeder Zeit (zumindest immer, wenn die Geschäfte offen sind), durch Menschenmassen schieben. Das ist ganz schön nervig, aber so langsam scheine ich mich daran zu gewöhnen. Zumindest finde ich es nicht mehr ganz so schlimm wie am Anfang.

Doch zurück zum Straßenverkehr. Aufgrund des schlechten Nahverkehrssystems - immerhin gibt es jetzt hochfliegende Pläne, sogar U-Bahnen zu bauen, aber das wird wohl noch ein paar Jährchen dauern - fahren möglichst viele Leute mit dem Auto zur Arbeit, was zu einem täglichen Doppelstau führt, morgens in die Stadt hinein, nachmittags/abends aus der Stadt heraus. Die etwas mehr als 4 Kilometer bis zu meinem Arbeitsplatz lege ich zu Fuß genauso schnell zurück, wie der Bus, der etwa die gleiche Strecke fährt.

Interessant ist auch das Fahrschulsystem hier. Zunächst macht man wie in Deutschland einen Theoriekurs und legt dann eine theoretische Prüfung ab. Hat man die bestanden, bekommt man eine provisorische Fahrerlaubnis, mit der man sich sofort in den Straßenverkehr wagen kann, vorausgesetzt es sitzt ein erfahrener Fahrer mit im Auto und man hat ein großes rotes "L" auf weißem Grund gut sichtbar an der Scheibe angebracht. Man muss also gar nicht unbedingt professionelle Fahrstunden nehmen. Die meisten nehmen aber zumindest ein paar Stunden am Anfang. Wenn man eine richtige Fahrerlaubnis haben will, muss man eine praktische Prüfung ablegen. Dazu muss man sich anmelden und kommt auf eine Warteliste. Es kann auch (wie z.B. bei meiner Kollegin) durchaus ein Jahr dauern, bis man einen Prüfungstermin bekommt. Wenn einem dann der zugeteilte Termin - aus welchen Gründen auch immer - nicht passt, muss man sich von neuem anmelden und kommt wieder auf die Warteliste.

Die erste provisorische Fahrerlaubnis gilt ein Jahr. Hat man in dieser Zeit es noch nicht geschafft, die praktische Prüfung abzulegen, kann man eine weitere provisorische Erlaubnis beantragen. Mit dieser darf man dann sogar alleine Auto fahren (aber so weit ich weiß weiterhin mit dem L), denn man nimmt anscheinend an, dass der Führerscheinanwärter nach einem Jahr provisorischer Fahrerlaubnis nun genügend Erfahrung hat, um alleine auf die irischen Straßen gelassen zu werden. Ist diese zweite provisorische Erlaubnis dann wieder abgelaufen und man hat immer noch nicht die praktische Prüfung gemacht, kann man (ja, tatsächlich!) ein drittes Mal so ein Provisorium beantragen. In dieser Phase muss man dann auch wieder mit Begleitung fahren, wohl nach der Argumentation: Wer nach der langen Zeit immer noch nicht die praktische Prüfung bestanden hat, sollte wohl besser nicht alleine fahren. Das ganze System ist schon ein wenig kurios ... ;-)
(Keine Gewähr auf die Korrektheit der Aussagen, die Infos stammen von meinen Kollegen, ich habe nicht im Gesetz nachgeforscht.)

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Osterausflug an die Westküste 
von Marion

Nachdem wir nun schon einige Ausflüge in die Umgebung von Dublin gemacht haben, wollen wir unseren Erkundungsradius mal etwas weiter ausdehnen. Ohne Auto ist das allerdings gar nicht so einfach und Mietautos sind hier sehr teuer. Wenn man an einem Tag möglichst viel sehen möchte, bieten sich daher organisierte Ausflüge an, bei denen man früh morgens mit dem Zug in einen anderen Landesteil fährt, dann dort eine geführte Tour unternimmt und abends mit dem Zug wieder zurück fährt. So eine Tour an die Westküste haben wir am Ostersamstag unternommen.

Ein Taxi holte uns um sechs Uhr morgens ab (der DART fährt um diese Zeit noch nicht ...) und brachte uns zum Bahnhof Heuston Station, wo die Züge Richtung Westküste starten. Die Tour hatten wir vorher per Internet gebucht und sollten nun um 06:40 im Bahnhof einchecken. Um 7 Uhr ging der Zug (ein sehr moderner Intercity) Richtung Cork. Unterwegs mussten wir einmal umsteigen und fuhren mit einem Regionalzug weiter nach Limerick.

Die Gruppe, die den gleichen Ausflug wie wir gebucht hatte, war recht groß und wurde in Limerick auf zwei große Reisebusse verteilt. Leider haben wir dabei einen schon etwas tattrigen und schwerhörigen Reiseleiter erwischt, der das Vergnügen etwas trübte. Er ließ trotz Protests die Lautsprecher im Bus so laut stellen, dass auch er sie hören konnte, was bei mir bald zu Kopfschmerzen führte. Zum Glück hat er während der Tour nicht so viel geredet ...

Als erstes besichtigten wir an diesem Tag Bunratty Castle, was etwas außerhalb von Limerick liegt. Die massive, trutzige Burg wurde um 1425 erbaut und ist innen sehr verwinkelt, mit zahlreichen kleinen Räumen und extrem engen Wendeltreppen. Im Außengelände befindet sich der sogenannte Bunratty Folk Park - ein Freilichtmuseum mit mehr als dreißig irischen Cottages und Stadthäuschen aus der Zeit von vor mehr als 100 Jahren, die zum größten Teil an ihren Original-Standorten abgebaut und im Folk Park Stein für Stein wieder aufgebaut wurden. Das Freilichtmuseum ist wunderschön angelegt und mit einer immensen Liebe zum Detail ausgestattet. Leider hatten wir nicht gerade viel Zeit, doch normalerweise kann man dort bestimmt zumindest einen halben Tag verbringen. Trotz des hohen Eintrittspreises (z.Z. 14 EUR für einen Erwachsenen für Castle und Folk Park) lohnt sich ein Besuch unserer Meinung nach sehr.

Anschließend fuhren wir weiter in Richtung Küste zu den Cliffs of Moher. Bevor wir die Klippen erreichten, machten wir eine Mittagspause in Doolin. Der Pub, an dem wir "abgesetzt wurden" und wo wir auch brav unser Lunch eingenommen haben, war "O'Connor's Pub", der laut unserem Reiseführer "weltbekannt" ist. Es war jedenfalls recht nett dort und auch nicht zu teuer. Danach ging es endlich zu den Cliffs. Der Anblick der schroffen Felsen, die auf einer Länge von etwa 8 km mehr als 200 m senkrecht aus dem Meer aufragen, ist schon wirklich atemberaubend. Theoretisch ist es nicht mehr möglich, direkt bis an die Kante zu gehen oder am Abgrund entlang zu laufen, aber so richtig ernst genommen werden die Hindernisse nicht (siehe Foto unten).

Nach den Cliffs of Moher fuhren wir noch durch die Mondlandschaft "The Burren" - eine riesige, karge Fläche fast ausschließlich aus Kalkstein, nur hier und da durch ein paar Halme Gras oder eine zaghafte Blume durchbrochen. Der Kontrast zum sonst immer herrlich grünen Irland könnte kaum größer sein.

Weiter ging es mit dem Bus nach Galway, für dessen Besichtigung wir leider keine Zeit mehr hatten. Vom Bahnhof in Galway brachte uns ein (ziemlich alter) Zug zurück nach Dublin - d.h. nicht ganz, das letzte Stück war Schienenersatzverkehr, was zusätzlich zu einer längeren Wartezeit im Zug auf freier Strecke wegen einer Signalstörung dazu führte, dass wir erst gegen 23 Uhr wieder zu Hause waren. Wir hatten also einen sehr langen, anstrengenden, aber auch sehr erlebnisreichen Tag.

Bunratty Castle Bunratty Folk Park: Farmhaus aus dem Burren Bunratty Folk Parl: Kombiniertes Bauernhaus und Kuhstall aus dem County Mayo Die Cliffs of Moher - manch einer steht ganz schön nah am Abgrund Ohne Worte Cliffs of Moher The Burren The Burren

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Dublin Castle 
von Marion

Heute waren wir mit Catharina, die zur Zeit zu Besuch ist, im Dublin Castle und in der Chester Beatty Library.

Das Dubliner Schloss (siehe Panoramen), das abgesehen von einem trutzigen Wehrturm eigentlich nicht besonders imposant wirkt, liegt ziemlich versteckt zwischen Häuserzeilen mitten in der Stadt. Wir sind vorher schon mehrfach dicht daran vorbeigelaufen, ohne zu bemerken, dass wir am Schloss sind. Trotzdem ist die Anlage ziemlich groß und wird heute noch für Staatsempfänge und ähnliche repräsentative Zwecke genutzt. Im Schloss befindet sich auch der Saal, wo alle sieben Jahre der irische Präsident bzw. die irische Präsidentin (seit fast 20 Jahren stehen in Irland Frauen an der Spitze) vereidigt wird.

Unterhalb des Schlosses liegen die "Dubh Linn Gardens", und zwar genau an der Stelle, wo früher der schwarze Tümpel (Dubh Linn) lag, nach dem Dublin benannt wurde. Am Rand des Gartens liegt die Chester Beatty Library, ein Museum mit Kunstschätzen der großen Kulturen und Religionen der Welt sowie einer Präsenz- und Forschungsbibliothek zur Sammlung. Die Hauptausstellung ist zur Zeit leider wegen Renovierung geschlossen, aber wegen der exzellenten Ausstellung über die großen Weltreligionen lohnt sich der Besuch dennoch (Eintritt ist frei).

Anschließend stellten wir uns an der Schlange für die Führungen durch das Schloss an. Das Schloss ist am Wochenende von 14 bis 17 Uhr geöffnet, man sollte jedoch nicht zu spät kommen, denn die Führungen sind schnell ausverkauft. Wir hatten einen sehr guten Führer, dem man die Begeisterung über das, was er erzählte, anmerkte. Wir haben bei der Führung unter anderem gelernt, dass das Kleeblatt nicht das Symbol Irlands ist, sondern die Harfe (Irland ist damit das einzige Land, das ein Musikinstrument als Nationalsymbol hat). Das (dreiblättrige!) Kleeblatt wird als "Nationalpflanze" bezeichnet und zwar deshalb, weil der heilige Patrick, der das Christentum nach Irland brachte, das Kleeblatt dazu nutzte, den Menschen die Dreifaltigkeit zu erklären.

Die sehr lohnenswerte Führung durch die wunderschönen Schlossräume sollte man sich als Dublin-Besucher nicht entgehen lassen. Neben der imposanten St. Patrick's Hall, in der die Präsidenten-Vereidigung stattfindet, bekommt man dabei auch den Raum zu sehen, in dem Ende der 90er Jahre das Karfreitagsabkommen zwischen der Republik Irland, Großbritannien und den Parteien Nordirlands verhandelt wurde.

Dublin Castle: In diesem Raum wurde über das Karfreitagsabkommen verhandelt Dublin Castle: Drawing Room Dublin Castle: Bedford Tower

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